Erste Tour 2018

Es ist gar nicht so leicht drei tatendurstige Jungs in den Winterferien zu beschäftigen. Mit dem Ferienprojekt Hirschberg ist es aber anscheinend ganz gut gelungen.
An einem wunderschönen, sonnigen Wintertag sollte es eine Schitour auf den Hirschberg sein. Einer der Jungs fuhr mit mir einige Höhenmeter mit dem Lift bergauf während die zwei anderen sich schon mit Schi an den Füßen nach oben einliefen. Am Liftende ging es dann ein schönes Tal stetig bergauf. Als es steiler wurde war lobenswert zu sehen wie sich die Jungs, wenn auch unter größten Mühen, einbremsten um mich nicht zu überfordern. Am Sattel angekommen brachen die Drei auf um den Gipfel zu stürmen. Ich machte es mir auf einer Bank vor einer Hütte in der Sonne gemütlich und genoss das herrliche Bergpanorama.
Ich hörte sie dann schon von weitem wieder kommen und wir machten uns gemeinsam an die Abfahrt. Der Schnee war überraschend gut zu fahren, ebenso die folgende Piste.
Zum Abschluss gönnten wir uns noch was in der Schaukäserei.

War ein schöner Tag! Danke Jungs!

Stadtlauf Nürnberg

Toll, aufstehen um halb sechs, ins Auto, Sohn abholen und nach Nürnberg
Mutter und Sohn wollen am Stadtlauf teilnehmen. Schon auf der Autobahn schüttet es wie aus Eimern. Angekommen holen die Beiden ihre Startunterlagen, immer noch im Regen. Jetzt gibt’s erstmal einen Kaffee in der Innenstadt (wenn sie auch in der fränkischen Bäckerei keine Quarktaschen kennen!) und Frühstück. Pünktlich um Zehn startet die aufgeregte Mutter und los geht’s unter Bongotrommeln auf die 6 km Strecke.
Markus und ich feuern an als sie lachend an uns vorbeiläuft. Der Regen hat sich inzwischen verdrückt. Super Laufwetter. Kurz vor dem Ziel sehen wir sie, immer noch lachend, unter einer Brücke und kurz darauf im Ziel. Eineinhalb Stunden Später geht Sohn Markus seine 10 km an. Selbstverständlich auch mit unseren Anfeuerungen. Auch er kommt winkend unter der Brücke vorbei und dann lachend im Ziel an.
Beide sind mit ihren Leistungen mehr als zufrieden und hatten sichtlich Spaß.
Anmerkungen des Vaters: Am nächsten Tag war bei beiden kein Muskelkater zu spüren -wäre also schon schneller gegangen-
Ich hatte aber vom Zuschauen auch keine Beschwerden, alles Trainingssache.

Leonhardstein im Kreis

Eine tolle Runde nach Feierabend! Um 15:00 gschmeidig ins Auto, um 16:00 in Kreuth und um 17:00 bei bestem Wetter auf dem Gipfel! Für den Neon-Gelben war es der Einstieg ins ‚Speed-Hiken‘, wie es auf neudeutsch heißt. Der Aufstieg auf den Leonhardstein bietet wirklich alles, was der Läufer sucht, Laufpassagen, Gehpassagen, Gras und Stein, gut Laufbares und technische Teile. Klasse! Und der Gipfelblick belohnt jegliche Mühe, insbesondere als der pfeifende Atmen des Neon-Gelben in Normalatmung – nach einer kurzen Periode des Schnappatmung – übergegangen ist und besinnliche Ruhe einkehrt. Der Abstieg vom Gipfel erfordert für nicht-Gemsen etwas Konzentration, erfreulicherweise wurde auf die Nicht-Gemse unten gewartet, danach geht es locker über Forstwege ab. Unten sind wir noch mit einem Mega-Hammer-Monster-Blick mit Sonnenuntergang auf den Berg belohnt worden, und auch der Himmel konnte seine Inkontinenz bis wir im Auto saßen beherrschen. Ein Traumlauf, wir könnten es gleich wieder tun! Danke, Markus!

Hirschbergrunde mit und ohne Rad

Sche wars, frisch wars, guad wars!
Bei schönem Wetter in der Früh treffen mein Sohn und ich den Martin vor der Wallbergbahn.
Wir wollen fahren er laufen, um den Hirschberg.
Erst gings noch recht griabig am Tegernsee entlang aber dann bei Wiessee stetig bergauf.
Zwischen drinn wars scho a bissl plagen aber noch ganz gut. An der Schwarzentenn Alm nach kurzer Rast und Windschutz anziehen gings schnell wieder ins Weissachtal. Markus nahm den Fußweg wir den Forstweg. Unten am Bach liefs für uns Biker recht relaxt bis zum Auto, aber Markus meisterte entspannt laufend auch diesen Teil.
Es war für mich ein schöner Ausflug mit zwei fast erwachsene Buama.
Video zur Tour: Hirschbergrunde