Winterwandern

breitenstein-dez15Ski sind ja leider noch völlig übertrieben bei dem Schnee, also doch nur die Bergschuhe und raus aus der Suppe in München ab in die Sonne in den Bergen. Abschlußweisswurstessen im Jahr 2015. Sollte natürlich eine kurze Tour werden weil ja keiner mehr Lust hatte sich am Ende des Jahres zu verausgaben. Ziel war dann einfach schnell der Breitenstein. Beim Boule spielen hat dann der Till in Summe gewonnen. Naja macht auch nix. 2016 kann kommen, wir sind bereit.

Wasserspitz, Rinnerspitz, Bodenschneid

bodenschneid-tillNovember und traumhaftes Wetter, was macht man da? Klar ab in die Berge. Aber wo hoch wenn man nicht zu früh los will und nicht mit zu vielen Wanderern gemeinsam den Weg teilen will. Geparkt haben wir in Rottach vor der Mautstelle. Der erste Teil ging über den Forstweg bergauf bis wir auf Höhe Raineralm auf den schmalen Weg zur Wasserspitz angeboten sind. Von da an gings immer nur auf einem kleinen Pfad entlang dem Kamm weiter über die Rinnerspitz zur Bodenschneid. Bis kurz vor dem letzten Gipfel waren wir fast alleine unterwegs, ab da mit ca. 40 auf dem Gipfel.
Das Wetter war ein Traum. Nicht zu warm und nicht zu kalt. Hoffentlich geht’s so weiter mit dem Herbst.

Scuol, Schlinig, Burgeis, Reschen, Scuol

uina-schlucht-papa In die Berge zum Mountainbiken, ein schöner Gedanke. Mein Sohn nahm mich für zwei Tage mit. Am Abend mit Auto nach Scuol in der Schweiz und dann ganz früh am anderen Tag aufs Rad. Erst recht griabig zum Einrollen ein paar Kilometer dahin und dann gings hinauf in die Uina Schlucht. Ich fuhr, schob und lies mein Rad von meinem Sohn schieben, immer bergauf, mehr oder weniger steil. Die atemberaubende Kulisse auf dem in die senkrechte Wand geschlagenen Weg ließ mich meine Anstrengung fast nicht merken. Auf dem Hochplateau rollten wir zwischen weidenden Kühen zur Sesvenna Hütte. Nach einem Radler gings dann hinab (für mich die ersten Meter nur schiebend) nach Burgeis. Ich war stolz auf mich hatte ich doch heute einige Kämpfe gewonnen: mein Rad begrub mich unter sich und ich konnte mich befreien, wenn auch mein Schienbein etwas litt- den Kampf gegen ein gemeines Holzdrehkreuz, das mich einklemmen wollte, entschied ich auch für mich- nur als der Sattel meines Rads mich von unten in meine !!!! traf fuhr ich nach einer Erholungspause die nächste halbe Stunde nur im Stehen. Dafür war der Nachmittag auf dem Dorfplatz mit Radler und Cappuccino dann sehr entspannt. Aus dem schönen Hotel gings dann am nächsten Tag, natürlich nicht der leichtere Weg, über den Reschensee und -pass nach Nauders. Von dort über die Norbertshöhe wieder nach Scuol und mit dem Auto heim.
Es waren sehr schöne und entspannte Tage für mich auch weil ich sah das mein Sohn Spaß hatte und sehr relaxt war.
Danke dafür.

Hitzeflucht am Wallberg

wallberg-biwak36 Grad und es wird noch heißer….
Was macht man dann wenn man was machen will aber tagsüber 36 Grad Hitze herrschen. Is doch klar, man geht am Abend los wenn es anfängt dunkel und kühler zu werden. Gesagt, getan, ab zum Till um acht ins Auto und los Richtung Berge. Da wir zu faul waren lange hoch zu gehen, gings auf den Wallberg. 90 Minuten hoch auf den Gipfel um 23 Uhr das ein oder andere Bier und ein Stück tiefer das Biwak aufgeschlagen. Nach einer erholsamen Nacht bei erträglichen Temperaturen (anders als in der Stadt) und einem Frühstück mit Eiern und Speck mussten wir dann leider wieder zurück in die Stadt.
Super Biwak bei top Wetter.

Breitenstein in der Schneehölle

breitenstein-webKurz mal den weihnachtlichen 15 Grad daheim in München entflohen und ab in die Berge. Also genauer gesagt auf den Breitenstein. Oben war dann auch eine fast geschlossene Schneedecke bei rund -4 Grad und ordentlich Wind. Leider ist hin und wieder die Wolkendecke aufgerissen und wir mussten sehen das ca. 200 Höhenmeter unter dem Gipfel alles gras grün war. Naja, zumindest kurze Zeit mal das Gefühl von Winter! Der Abschließende Kuchen im Winkelstüberl war wie immer top!